Leistungsverzeichnis Analyseservice Stand: Januar 2005

(in Überarbeitung)

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Gliederung

0 Vorwort
1 Luftuntersuchungen
1.1 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Lösemitteldesorption
1.1.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (62) - Passivsammler
1.1.2 Leicht- bis mittelflüchtige VOC (77) - Passivsammler
1.1.3 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (94)
1.1.4 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen
1.1.5 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) / geruchsaktive Substanzen (38)
1.1.6 Leichtflüchtige Alkohole (3)
1.1.7 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen/TVOC
1.2 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Thermodesorption
1.2.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (102)
1.2.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (57)
1.2.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) und geruchsaktive Substanzen (47)
1.2.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen/TVOC
1.3 Weitere Substanzgruppen - Thermodesorption (TDS)
1.3.1 Phenole und Kresole
1.3.2 Isothiazolinone
1.3.3 Acrylate
1.3.4 ETS (Environmental Tobacco Smoke) / Nikotin
1.3.5 Chloranisole
1.3.6 "Exoten" (49)
1.3.7 Flüchtige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) / Naphthaline (mit TDS)
1.3.8 Organische Säuren
1.3.9 Narkosegase
1.4 Aldehyde und Ketone
1.5 Holzschutzmittelwirkstoffe
1.6 Polychlorierte Biphenyle (PCB)
1.7 Weichmacher (Phthalate)
1.8 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
1.9 Quecksilber
1.10 Asbest / Künstliche Mineralfasern (KMF)
2 Hausstaubuntersuchungen
2.1 Holzschutzmittelwirkstoffe
2.2 Biozide
2.3 Polychlorierte Biphenyle (PCB)
2.4 Weichmacher
2.5 Flammschutzmittel
2.6 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
2.7 Isothiazolinone
2.8 Moschusverbindungen
2.9 ETS (Environmental Tobacco Smoke)
2.10 Fettsäuren
2.11 Schwermetalle
2.12 Hausstaub-Screening
2.13 Kombinationspaletten/Einzelsubstanzen in Hausstaub
3 Boden- und Materialuntersuchungen
3.1 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Lösemitteldesorption
3.1.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (94)
3.1.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (54)
3.1.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) / geruchsaktive Substanzen (38)
3.1.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen
3.2 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Thermodesorption
3.2.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (102)
3.2.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (57)
3.2.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) und geruchsaktive Substanzen (47)
3.2.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen
3.3 Weitere Substanzgruppen - Thermodesorption
3.3.1 Phenole und Kresole
3.3.2 Acrylate
3.3.3 "Exoten" (49)
3.3.4 Flüchtige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) / Naphthaline (mit TDS)
3.3.5 organische Säuren
3.4 Aldehyde und Ketone
3.5 Holzschutzmittelwirkstoffe
3.6 Biozide
3.7 Polychlorierte Biphenyle (PCB)
3.8 Weichmacher
3.9 Flammschutzmittel
3.10 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
3.11 Isothiazolinone
3.12 ETS (Environmental Tobacco Smoke)
3.13 Polychlorierte Dibenzodioxine und -furane
3.14 Schwermetalle
3.15 Asbest
3.16 KI-Index - Untersuchungen an Künstlichen Mineralfasern (KMF)
3.17 Schwarzstaubuntersuchungen in Hausstaub, Material - und Wischproben
3.18 Prüfkammeruntersuchungen/Thermoextraktion
3.18.1 natureplus®
3.18.2 AgBB-Bewertungsschema für VOC aus Bauprodukten
3.18.3 Prüfverfahren nach RAL UZ 38
3.18.4 Prüfverfahren nach RAL UZ 117
3.18.5 Prüfverfahren nach GEV
3.18.6 Prüfkammeruntersuchung - 24-Stunden-Wert
3.18.7 Oberflächen-Emissionsmesszelle (FLEC®)
3.18.8 DaimlerChrysler Methode PB VWL 709
3.18.9 Dynamische Headspace-Untersuchungen
4 Personalkosten
5 Literatur
6 Allgemeine Geschäftsbedingungen
7 Index (siehe *.pdf-Download des Leistungsverzeichnisses Seite 72)
8 CAS-Nummern (siehe *.pdf-Download des Leistungsverzeichnisses Seite 77)

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Vorwort

Wenn gut wird, was lange währt, dann liegt vor Ihnen unser bislang bestes, weil am längsten gereiftes Leistungsverzeichnis. Immerhin gut zwei Jahre sind seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe vergangen. Neue Erkenntnisse über Schadstoffe in Innenräumen, verbesserte Nachweismethoden und neue Analysegeräte haben in diesem Zeitraum die Einsatzbereiche der Innenraumanalytik erweitert. Wir verfolgen diese Entwicklungen kontinuierlich und haben die wichtigen Neuerungen in unserem Angebot berücksichtigt.

Um gleich mit dem Wichtigsten zu beginnen: die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) hat im Rahmen ihres Kongresses im Jahr 2004 mit der " AGÖF-Liste" Orientierungswerte für eine Vielzahl von Innenraumschadstoffen vorgestellt 1. Damit stehen Ihnen aktuelle Bewertungshilfen für die Raumluft und erstmals auch für Hausstaub zur Verfügung. Wir bieten Ihnen die dazu passenden Analysenpakete an. Die begleitenden AGÖF-internen Vergleichsmessungen zur Qualitätssicherung haben wir ebenfalls absolviert.

Um Ihnen die Auswahl aus der mittlerweile schier unüberschaubaren Vielfalt der in Innenräumen nachzuweisenden Substanzen zu erleichtern, haben wir unser Angebot an VOC- Raumluftanalysen erweitert und daraus praxisorientierte Pakete geschnürt. Neben der AGÖF-Liste bieten wir Ihnen für die gezielte Schadstoffsuche Screeninganalysen sowie die Untersuchung einzelner Stoffgruppen und Einzelsubstanzen an. Die Analysen können einfach miteinander kombiniert und dadurch präzise und kostentransparent der jeweiligen Aufgabenstellung angepasst werden. Damit Sie trotz der teilweise verwirrenden Nomenklatur die zu analysierenden Substanzen immer eindeutig identifizieren können, haben wir unseren Substanzindex am Ende des Leistungsverzeichnisses jetzt um ein CAS- Nummern-Verzeichnis ergänzt.

Mittels Hausstaubanalysen lassen sich nicht nur Holzschutzmittelbelastungen nachweisen, denn Hausstaub ist ein ideales Sammelmedium für eine Vielzahl schwerflüchtiger Innenraumschadstoffe. Wir haben daher unser Angebot für Hausstaubanalysen stark erweitert und an die AGÖF-Liste angepasst.

Als neuen Service für Baubiologen kennzeichnen wir ab diesem Leistungsverzeichnis Analysenangebote für die baubiologische Begutachtung von Innenräumen nach dem " Standard der Baubiologischen Messtechnik". Näheres dazu finden Sie in unserem Infoteil auf Seite 5.

Geruchsintensive Substanzen gewinnen im Zusammenhang mit Innenraumbegutachtungen immer größere Bedeutung. Mit Hilfe der Kombination von Thermodesorptionstechnik, Gaschromatographie und Massenspektrometrie (TDS/GC/MS) lassen sich geruchsintensive Substanzen heute schon in geringsten Konzentrationen nachweisen und so z.B. Chloranisole als Ursache des muffig-dumpfen Geruchs in manchen älteren Fertighäusern identifizieren. Unsere langjährige Erfahrung mit dieser Technik versetzt uns in die Lage, als eines der wenigen Labore in Deutschland qualitätsgeprüfte, nach DIN EN ISO/ IEC 17025:2000 akkreditierte Thermodesorptionsanalytik anzubieten. Im Infoteil ab Seite 5 finden Sie die Details.

Baumaterialien, Möbel und Teppichböden können heute in Prüfkammern auf gesundheitsschädliche und übelriechende Emissionen überprüft und so aufwendige und teure Sanierungen vermieden werden. Mit unseren fünf neuen Prüfkammern können wir Ihnen diese Untersuchungen kostengünstig, zuverlässig und durch Ringversuche qualitätsgeprüft anbieten. Weitere Informationen im Infoteil ab Seite 5.

Qualitätssicherung ist und bleibt wichtiger und integraler Bestandteil unserer Arbeit. Auch hier hat sich in den letzten zwei Jahren einiges getan. Um nur die wichtigste Neuerung herauszugreifen: im Jahr 2002 wurde die bisherige Akkreditierungsrichtline DIN EN 45001 abgelöst durch die neue DIN EN ISO/IEC 17025:2000. Die nochmals erweiterten und verschärften Anforderungen an unsere Qualitätssicherung konnten wir auf Anhieb erfüllen. Besonders erfreut waren wir über das Angebot des Deutschen Akkreditierungssystems Prüfwesen (DAP), ALAB die "flexible Akkreditierung" zu verleihen, das wir natürlich gerne angenommen haben. Wir sind dadurch berechtigt, ohne vorherige Information und Zustimmung des DAP innerhalb der in der Akkreditierungsurkunde angegebenen Prüfbereiche Prüfverfahren zu entwickeln und zu modifizieren. Im Klartext: unsere Akkreditierung ist nicht länger, wie bei anderen Laboren, auf genau definierte Prüfverfahren beschränkt. Wir sind jetzt in der Lage, auch für neu entdeckte Innenraumschadstoffe kurzfristig akkreditierte Analysen anzubieten. Mit dem ALAB- Innenraumservice sind Sie daher auch zukünftig immer auf der sicheren Seite.

Übrigens - wenn Sie Analysen benötigen, die Sie in diesem Leistungsverzeichnis nicht finden, rufen Sie uns einfach an. Falls wir Ihnen kein entsprechendes Angebot machen können, schlagen wir Ihnen nach Möglichkeit ein zuverlässiges Partnerlabor vor.

Abschließend noch der obligatorische Hinweis auf unsere Website: unter www.alab-berlin.de finden Sie unter anderem unsere Akkreditierungsurkunde nebst Anhang, detaillierte Informationen über unsere Qualitätssicherungsmaßnahmen und Fallbeispiele aus unserer Gutachtertätigkeit. Publikationen aus unserem Leistungsverzeichnis können Sie hier auch direkt bestellen.

    Und ganz zum Schluss: Anregungen und Kritik zu unserem Leistungsverzeichnis und unserer Arbeit sind uns immer eine Hilfe und daher hochwillkommen. Mit freundlichem Gruß

Ruth Cremer



1Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF): AGÖF-Orientierungswerte für Inhaltsstoffe von Raumluft und Hausstaub. Online im Internet: URL: http://agoef.de/agoef/oewerte/orientierungswerte.html [Stand März 2008].

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1. Luftuntersuchungen

1.1 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Lösemitteldesorption

1.1.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (62) - Passivsammler ( SBM-2003, B-2)

Methode: Passive Probenahme auf Aktivkohle (Typ Orsa); quantitative Bestimmung folgender adsor-bierter Verbindungen nach Elution mit Schwefelkohlenstoff mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/MS) incl. GC/MS-Screening auf unbekannte Verbindungen mit Spektrenvergleich aus verschiedenen Bibliotheken:

  • Alkankohlenwasserstoffe: n-Hexan, n-Heptan, n-Octan, n-Nonan, n-Decan, n- Undecan, n-Dodecan, n-Tridecan, n-Tetradecan, n-Pentadecan, n-Hexadecan, Methylcyclopentan, Cyclohexan, Methylcyclohexan, 2,2,4,6,6-Pentamethylheptan und 2,2,4, 4,6,8,8-Heptamethylnonan
  • ungesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen: 4-Vinylcyclohexen, trimeres Isobuten und 4-Phenylcyclohexen
  • aromatische Kohlenwasserstoffe: Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m+p-Xylol, o- Xylol, Styrol, 1,3,5-Trimethylbenzol, 1,2,4-Trimethylbenzol, 1,2,3-Trimethylbenzol, n- Propylbenzol, Isopropylbenzol, 2-Ethyltoluol, 3/4-Ethyltoluol, 1-Methyl-4- isopropylbenzol, 1,2,4,5-Tetramethylbenzol, Diisopropylbenzol und Naphthalin
  • chlorierte Kohlenwasserstoffe: Tetrachlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethen, Perchlorethen und 1,4-Dichlorbenzol 
  • Terpenkohlenwasserstoffe: α-Pinen, ß-Pinen, Δ-3-Caren, Limonen, Eucalyptol, Campher, Isolongifolen und Longifolen
  • Ester einwertiger Alkohole: Ethylacetat, Isopropylacetat, n-Propylacetat, Methacrylsäuremethylester, Isobutylacetat, n-Butylacetat und Methylbenzoat
  • Ketone: Methylethylketon (MEK), Methylisobutylketon (MIBK) und Cyclohexanon
  • Siloxan-Verbindungen: Hexamethylcyclotrisiloxan (D3), Octamethylcyclotetrasiloxan (D4) und Decamethylcyclopentasiloxan (D5)

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1.1.2 Leicht- bis mittelflüchtige VOC (77) - Passivsammler (SBM-2003, B-2)

Methode: Passive Probenahme auf Aktivkohle (Typ Orsa); quantitative Bestimmung folgender adsor-bierter Verbindungen nach Elution mit Schwefelkohlenstoff/ Dichlormethan/Methanol mittels Kapillar-gaschromatographie und Massenspektrometer (GC/ MS) incl. GC/MS-Screening auf unbekannte Verbindungen mit Spektrenvergleich aus verschiedenen Bibliotheken:

  • die unter 1.1.1 genannten 62 flüchtigen organischen Verbindungen (VOC)  
  • heterocyclische Kohlenwasserstoffe und Ether: Methyltertiärbutylether (MTBE), 1,4-Dioxan und 1-Methyl-2-pyrrolidon
  • Keton: Acetophenon
  • einwertige Alkohole: Isobutanol, n-Butanol und 2-Ethyl-1-hexanol
  • mehrwertige Alkohole und deren Ether: Ethylenglykolmonomethylether (EGMM, 2- Methoxyethanol), 1,2-Propylenglykolmonomethylether (1,2-PGMM, 1-Methoxy-2-propanol), Ethylenglykolmonoethylether (EGME, 2-Ethoxyethanol) und Ethylenglykoldiethylether ( EGDE, 1,2-Diethoxyethan)
  • höhere Aldehyde: Butanal, Pentanal, Hexanal und Nonanal

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1.1.3 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (94) (SBM-2003, B-2)

Methode: Aktive Probenahme auf Aktivkohle (Typ NIOSH); quantitative Bestimmung folgender adsor-bierter Verbindungen nach Elution mit Schwefelkohlenstoff mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/MS) incl. GC/MS-Screening auf unbekannte Verbindungen mit Spektrenvergleich aus verschiedenen Bibliotheken:

  • Alkankohlenwasserstoffe: n-Hexan, n-Heptan, n-Octan, n-Nonan, n-Decan, n- Undecan, n-Dodecan, n-Tridecan, n-Tetradecan, n-Pentadecan, n-Hexadecan, n-Heptadecan, n-Octadecan, n-Nonadecan, Eicosan, Methylcyclopentan, Cyclohexan, 2-Methylhexan, 3- Methylhexan, Isooctan, Methylcyclohexan, 2,3-Dimethylheptan, 2,2,4,6,6- Pentamethylheptan, 2,2,4,4,6,8,8-Heptamethylnonan
  • Alkenkohlenwasserstoffe: Hepten, Octen, Nonen, Decen, Undecen, Dodecen, Tridecen
  • ungesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen: 4-Vinylcyclohexen, trimeres Isobuten, Linalool, 4-Phenylcyclohexen
  • aromatische Kohlenwasserstoffe: Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m+p-Xylol, Styrol, o-Xylol, Isopropylbenzol, n-Propylbenzol, 3/4-Ethyltoluol, 1,3,5- Trimethylbenzol, 2-Ethyltoluol, 1,2,4-Trimethylbenzol, 1-Methyl-4-isopropylbenzol, 1,2, 3-Trimethylbenzol, Indan, 1,2,4,5-Tetramethylbenzol, 1,3/1,4-Diisopropylbenzol, 1,2,3, 4-Tetrahydronaphthalin, Naphthalin, 2- Methylnaphthalin, 1-Methylnaphthalin
  • chlorierte Kohlenwasserstoffe: cis-1,2-Dichlorethen, 1,2 Dichlorethan, Trichlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, Tetrachlormethan, Trichlorethen, Perchlorethylen, Chlorbenzol, 1,3-Dichlorbenzol, 1,4-Dichlorbenzol, 1,2-Dichlorbenzol  
  • terpenoide Verbindungen: α-Pinen, ß-Pinen, Δ-3-Caren, α-Terpinen, Limonen, Eucalyptol, Campher, Borneol, Verbenon, Vanillin, Isolongifolen, Longifolen, Caryophyllen
  • Ester einwertiger Alkohole: Ethylacetat, Isopropylacetat, n-Propylacetat, Methacrylsäuremethylester, Butylformiat, Isobutylacetat, n-Butylacetat, Methylbenzoat
  • Ketone: Methylethylketon (MEK), Methylisobutylketon (MIBK) und Cyclohexanon
  • Siloxan-Verbindungen: Hexamethylcyclotrisiloxan (D3), Octamethylcyclotetrasiloxan (D4) und Decamethylcyclopentasiloxan (D5)

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1.1.4 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (54) (SBM-2003, B-2)

Methode: Aktive Probenahme auf Aktivkohle (Typ Anasorb 747); quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen nach Elution mit Dichlormethan/Methanol mittels Kapillargaschroma-tographie und Massenspektrometer (GC/MS) incl. GC/MS- Screening auf unbekannte Verbindungen mit Spektrenvergleich aus verschiedenen Bibliotheken:

  • cyclische Ether: 2-Methylfuran und Tetrahydrofuran
  • heterocyclische Kohlenwasserstoffe und Ether: Methyltertiärbutylether (MTBE), 1,4-Dioxan, 1-Methyl-2-pyrrolidon
  • einwertige Alkohole: Isobutanol, n-Butanol und 2-Ethyl-1-hexanol
  • mehrwertige Alkohole und deren Ether: Ethylenglykolmonomethylether (EGMM, 2-Methoxyethanol), Ethylenglykoldimethylether (EGDM, 1,2-Dimethoxyethan), 1,2-Propylenglykolmonomethylether (1,2-PGMM, 1-Methoxy-2-propanol), Ethylenglykol (EG, 1,2-Ethandiol), Ethylenglykolmonoethylether (EGME, 2- Ethoxyethanol), 1,2-Propylenglykol (1,2-PG, 1,2-Propandiol), Propylenglykolmonoethylether (PGME), Ethylenglykoldiethylether (EGDE, 1,2- Diethoxyethan), Ethylenglykolmonobutylether (EGMB, 2-Butoxyethanol), 2- Methyl-2,4-pentandiol, Diethylenglykolmonomethylether (DEGMM, 2-(2-Methoxyethoxy)- ethanol), Propylenglykolmonobutylether (PGMB, 1-Butoxy -2-propanol), Diethylenglykoldimethylether (DEGDM, 1-Methoxy-2-(2-methoxyethoxy)-ethan), Diethylenglykol (DEG), Diethylenglykolmonoethylether (DEGME, 2-(2-Ethoxyethoxy)- ethanol), Dipropylenglykolmonomethylether (DPGMM), Diethylenglykoldiethylether ( DEGDE, 1-Ethoxy-2-(2-ethoxyethoxy)-ethan), Diethylenglykolmonobutylether ( DEGMB, 2-(2-Butoxyethoxy)-ethanol), Ethylenglykolmonophenylether (EGMP, 2- Phenoxyethanol), Dipropylenglykolmonobutylether (DPGMB), Propylenglykolmonophenylether (PGMP, Phenoxypropanol), Tripropylenglykolmonobutylether (TPGMB)
  • Ester mehrwertiger Alkohole: Ethylenglykolmonomethyletheracetat (EGMMA, 2-Methoxyethylacetat), Propylenglykolmonomethyletheracetat (PGMMA), Ethylenglykolmonoethyletheracetat (EGMEA, 2-Ethoxyethylacetat), Propylenlykolmonoethyletheracetat (PGMEA), 1-Butanol-3-methoxyacetat, Ethylenglykolmonobutyletheracetat (EGMBA, 2-Butoxyethylacetat), Dipropylenglykolmonomethyletheracetat (DPGMMA),   Diethylenglykolmonobutyletheracetat ( DEGMBA, 2-(2-Butoxyethoxy)-ethylacetat), Texanol (2,2,4-Trimethylpentan-1,3- diolmonoisobutyrat), TXIB (2,2,4-Trimethylpentan-1,3-dioldiisobutyrat)
  • höhere Aldehyde: Butanal, Pentanal, Hexanal, Heptanal, Octanal, Nonanal, Decanal und Benzaldehyd
  • Weichmacher: Dimethylphthalat , Dibutylmaleinat, Diethylphthalat, Diisobutylphthalat, und Di-n-butylphthalat
  • Keton: Acetophenon

Die kursiv gedruckten Wörter bei den Estern und Ethern mehrwertiger Alkohole entsprechen gebräuchlichen alternativen Bezeichnungen.

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1.1.5 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) /  geruchsaktive Substanzen (38) (SBM-2003, C-1)

Methode: wie 1.1.4; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen:

2-Methylfuran, 3-Methylfuran, 2-Methyl-2-butanol, 3-Methylbutyraldehyd, 3-Methyl-2- butanon, 3-Methyl-2-butanol, 2-Pentanon, 2-Pentanol, 2,5-Dimethylfuran, 3-Methyl-1- butanol, Pyrazin, 2-Methyl-1-butanol, Dimethyldisulfid, 1-Pentanol, 2-Butanonoxim, 2- Hexanon, 3-Methoxy-1-butanol,Dimethylsulfoxid, Furfural, 1-Hexanol, 2-Heptanon, 5- Methylfurfural, 1-Heptanol, 1-Octen-3-ol, 3-Octanon, 2-Octanon, 3-Octanol, 2-n- Pentylfuran, 2-Octanol, 2-Ethyl-1-hexanol, cis-3-Octen-1-ol, trans-2-Octen-1-ol, 1- Octanol,Isopropylmethoxypyrazin, 1-Nonanol, 2-Ethylhexylacrylat, 1-Decanol, Diphenylsulfid 

1.1.6 Leichtflüchtige Alkohole (3)

Methode: Aktive Probenahme auf Aktivkohle (Typ Niosh); quantitative Bestimmung folgender adsor-bierter Verbindungen nach Elution mit Dichlormethan/Methanol mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/MS):

Ethanol, 1-Pronanol, 2-Propanol

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1.1.7 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen/TVOC

Methode: wie 1.1.3 und / oder 1.1.4. 

1.1.7.1 Kombinationspaletten

Die unter 1.1.3, 1.1.4 und 1.1.5 aufgeführten Substanzpaletten können auch miteinander kombiniert werden.

Kombination von 2 Paletten

Kombination von 3 Paletten 

1.1.7.2 Substanzgruppen

Folgende Substanzgruppen aus den Paletten 1.1.3 und 1.1.4 können auch einzeln beauftragt werden:

  • Alkankohlenwasserstoffe
  • aromatische Kohlenwasserstoffe (beinhalten BTXE)
  • chlorierte Kohlenwasserstoffe
  • terpenoide Verbindungen
  • Ester einwertiger Alkohole
  • mehrwertige Alkohole und deren Ether
  • Ester mehrwertiger Alkohole
  • höhere Aldehyde 
1.1.7.3 Einzelsubstanzen

Methode: wie 1.1.3 und / oder 1.1.4.   

Quantitative Bestimmung einer einzelnen Komponente aus unseren VOC-Paletten (1.1.3 bis 1.1.5) 

1.1.7.4 TVOCn

Zusätzlich zu den oben angeführten Analysen bieten wir die Berechnung eines TVOC- Wertes. Dabei werden zur Gesamtsumme aller quantifizierter Substanzen alle weiteren mittels Bibliothekssuche identifizierbaren Substanzen als Toluoläquivalent berechnet und hinzuaddiert.

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1.2 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Thermodesorption

1.2.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (102) (SBM-2003, B-2)

Methode: Aktive Probenahme auf Tenax TA (besondere Probenahme - bitte Merkblatt anfordern); quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen nach thermischer Desorption mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/ MS) incl. GC/MS-Screening auf unbekannte Verbindungen mit Spektrenvergleich aus verschiedenen Bibliotheken:

  • Alkankohlenwasserstoffe: n-Hexan, n-Heptan, n-Octan, n-Nonan, n-Decan, n- Undecan, n-Dodecan, n-Tridecan, n-Tetradecan, n-Pentadecan, n-Hexadecan, n-Heptadecan, n-Octadecan, n-Nonadecan, Eicosan, 2-Methylpentan, 3-Methylpentan, Methylcyclopentan, Cyclohexan, 2-Methylhexan, 3-Methylhexan, Isooctan, Methylcyclohexan, 2,3- Dimethylheptan, 2,2,4,6,6-Pentamethylheptan, 2,2,4,4,6,8,8-Heptamethylnonan
  • Alkenkohlenwasserstoffe: Hepten, Octen, Nonen, Decen, Undecen, Dodecen, Tridecen
  • ungesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen: 4-Vinylcyclohexen, trimeres Isobuten, Linalool, 4-Phenylcyclohexen
  • aromatische Kohlenwasserstoffe: Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m+p-Xylol, Styrol, o-Xylol, Isopropylbenzol, n-Propylbenzol, 3/4-Ethyltoluol, 1,3,5- Trimethylbenzol, 2-Ethyl toluol, 1,2,4-Trimethylbenzol, 1-Methyl-4-isopropylbenzol, 1, 2,3-Trimethylbenzol, Indan, 1,2,4,5-Tetramethylbenzol, 1,3/1,4-Diisopropylbenzol, 1,2, 3,4-Tetrahydronaphthalin, Naphthalin, 2- Me-thylnaphthalin, 1-Methylnaphthalin
  • chlorierte Kohlenwasserstoffe: cis-1,2-Dichlorethen, 1,2 Dichlorethan, Trichlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, Tetrachlormethan, Trichlorethen, Perchlorethylen, Chlorbenzol, 1,3-Dichlorbenzol, 1,4-Dichlorbenzol, 1,2-Dichlorbenzol  
  • terpenoide Verbindungen:α-Pinen, ß-Pinen, Δ-3-Caren, α-Terpinen, Limonen, Eucalyptol, Campher, Borneol, Verbenon, Vanillin, Isolongifolen, Longifolen, Caryophyllen
  • Ester einwertiger Alkohole: Vinylacetat, Ethylacetat, Isopropylacetat, n- Propylacetat, Methacryl-säuremethylester, Butylformiat, Isobutylacetat, n-Butylacetat, Methylbenzoat, Bornylacetat
  • Ketone: Methylethylketon (MEK), Methylisobutylketon (MIBK), 3-Heptanon, 2, 6-Dimethyl-4-heptanon, Acetophenon, Benzophenon und Cyclohexanon
  • Siloxan-Verbindungen: Hexamethylcyclotrisiloxan (D3), Octamethylcyclotetrasiloxan (D4) und Decamethylcyclopentasiloxan (D5)

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1.2.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (57) (SBM-2003, B-2)

Methode: wie 1.2.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen:

  • cyclische Ether: 2-Methylfuran und Tetrahydrofuran
  • heterocyclische Kohlenwasserstoffe und Ether: Methyltertiärbutylether ( MTBE), 1,4-Dioxan, 1-Methyl-2-pyrrolidon
  • einwertige Alkohole: Isobutanol, n-Butanol und 2-Ethyl-1-hexanol
  • mehrwertige Alkohole und deren Ether: Ethylenglykolmonomethylether (EGMM, 2-Methoxyethanol), Ethylenglykoldimethylether (EGDM, 1,2-Dimethoxyethan ), 1,2-Propylenglykolmonomethylether (1,2-PGMM, 1-Methoxy-2-propanol), Ethylenglykol (EG, 1,2-Ethandiol), Ethylenglykolmonoethylether (EGME, 2- Ethoxyethanol), 1,2-Propylenglykol (1,2-PG, 1,2-Propandiol), Propylenglykolmonoethylether (PGME), Ethylenglykoldiethylether (EGDE, 1,2- Diethoxyethan), Ethylenglykolmonobutylether (EGMB, 2-Butoxyethanol), 2- Methyl-2,4-pentandiol, Diethylenglykolmonomethylether (DEGMM, 2-(2-Methoxyethoxy)- ethanol), Propylenglykolmonobutylether (PGMB, 1-Butoxy -2-propanol), Diethylenglykoldimethylether (DEGDM, 1-Methoxy-2-(2-methoxyethoxy)-ethan), Diethylenglykol (DEG), Diethylenglykolmonoethylether (DEGME, 2-(2-Ethoxyethoxy)- ethanol), Dipropylenglykolmonomethylether (DPGMM), Diethylenglykoldiethylether ( DEGDE, 1-Ethoxy-2-(2-ethoxyethoxy)-ethan), Diethylenglykolmonobutylether ( DEGMB, 2-(2-Butoxyethoxy)-ethanol), Ethylenglykolmonophenylether (EGMP, 2- Phenoxyethanol), Dipropylenglykolmonobutylether (DPGMB), Propylenglykolmonophenylether (PGMP, Phenoxypropanol), Tripropylenglykolmonobutylether (TPGMB)
  • Ester mehrwertiger Alkohole: Diethylcarbonat, Ethylenglykolmonomethyletheracetat (EGMMA, 2-Methoxyethylacetat), Propylenglykolmonomethyletheracetat (PGMMA), Ethylenglykolmonoethyletheracetat (EGMEA, 2-Ethoxyethylacetat), Propylenlykolmonoethyletheracetat (PGMEA), 1-Butanol-3- methoxyacetat, Ethylenglykolmonobutyletheracetat (EGMBA,   2-Butoxyethylacetat), Dipropylenglykolmonomethyletheracetat (DPGMMA), Diethylenglykolmonobutyletheracetat (DEGMBA, 2-(2-Butoxyethoxy)-ethylacetat), Texanol (2,2,4-Trimethylpentan- 1,3-diolmonoisobutyrat), TXIB (2,2,4-Trimethylpentan-1,3-dioldiisobutyrat )
  • höhere Aldehyde: Butanal, Pentanal, Hexanal, Heptanal, Octanal, Nonanal, Decanal, Benzaldehyd
  • Weichmacher: Dimethylphthalat , Dibutylmaleinat, Diethylphthalat, Diisobutylphthalat, Di-n-butylphthalat
  • sonstige Verbindungen: Acrylnitril, Acrylamid, Benzothiazol

Die kursiv gedruckten Wörter bei den Estern und Ethern mehrwertiger Alkohole entsprechen gebräuchlichen alternativen Bezeichnungen.

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1.2.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) und geruchsaktive Substanzen (47) (SBM- 2003, C-1)

Methode: wie 1.2.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen:  

Dimethylsulfid, 2-Methylfuran, 3-Methylfuran, 2-Methyl-2-butanol, 3- Methylbutyraldehyd, 3-Methyl-2-butanon, 3-Methyl-2-butanol, 2-Pentanon, 2-Pentanol, 2, 5-Dimethylfuran, 3-Methyl-1-butanol, Epichlorhydrin, Pyrazin, 2-Methyl-1-butanol, Dimethyldisulfid, 1-Pentanol, 2-Butanonoxim, 2-Hexanon, 3-Methoxy-1-butanol, Dimethylsulfoxid, Furfural, 1-Hexanol, 2-Heptanon, 5-Methylfurfural, 1-Heptanol, 1- Octen-3-ol, 3-Octanon, 2-Octanon, 3-Octanol, 2-n-Pentylfuran, 2-Octanol, 2-Ethyl-1- hexanol, Benzylalkohol, cis-3-Octen-1-ol, trans-2-Octen-1-ol, 1-Octanol, Isopropylmethoxypyrazin, 1-Nonanol, 4-Hydroxyanisol, 2-Ethylhexylacrylat, 1-Decanol, Undecanal, 2,4,6-Trimethylbenzaldehyd, Tetradecansäurepropylester, BHT (2,6- Ditertiärbutyl-4-methylphenol), Diphenylsulfid, Diisobutyladipat

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1.2.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen/TVOC Methode: wie 1. 2.1. 
1.2.4.1 Kombinationspaletten

Die unter 1.2.1, 0 und 1.2.3 aufgeführten Substanzpaletten können auch miteinander kombiniert werden.

Kombination von 2 Paletten

Kombination von 3 Paletten 

1.2.4.2 Substanzgruppen

Folgende Substanzgruppen aus den Paletten 1.2.1 und 0 können auch einzeln beauftragt werden:

  • Alkankohlenwasserstoffe
  • aromatische Kohlenwasserstoffe (beinhalten BTXE)
  • chlorierte Kohlenwasserstoffe
  • terpenoide Verbindungen
  • Ester einwertiger Alkohole
  • mehrwertige Alkohole und deren Ether
  • Ester mehrwertiger Alkohole
  • höhere Aldehyde 
1.2.4.3 Einzelsubstanzen

   Methode: wie 1.2.1 Quantitative Bestimmung einer einzelnen Komponente aus unseren VOC-Paletten (1.2.1 bis 1.2.3) 

1.2.4.4 TVOC

Zusätzlich zu den oben angeführten Analysen bieten wir die Berechnung eines TVOC- Wertes. Dabei werden zur Gesamtsumme aller quantifizierter Substanzen alle weiteren mittels Bibliothekssuche identifizierbaren Substanzen als Toluoläquivalent berechnet und hinzuaddiert.

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1.3 Weitere Substanzgruppen - Thermodesorption (TDS)

1.3.1 Phenole und Kresole (SBM-2003, B-2) 

Methode: Aktive Probenahme auf Tenax TA (besondere Probenahme - bitte Merkblatt anfordern); quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen nach thermischer Desorption mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/ MS):  

Phenol, o-Kresol, m/p-Kresol, 4-Chlor-2-methylphenol, 4-Chlor-3-methylphenol, 2- Benzyl-4-chlorphenol, 4-Chlor-3,5-dimethylphenol, 2-Phenylphenol, 4-Ethylphenol, 2,3- Dimethylphenol, 2,4-Dimethylphenol, 2,5-Dimethylphenol, 2,6-Dimethylphenol, 3,4- Dimethylphenol, 3,5-Dimethylphenol

1.3.2 Isothiazolinone (SBM-2003, B-3)

 Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: 2- Methyl-4-isothiazolin-3-on (MIT), 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on (CIT)

1.3.3 Acrylate (SBM-2003, B-2) 

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: Acrolein, Isobutyraldehyd, Methylacrylat, Ethylacrylat, Methylmethacrylat, tert.- Butylacrylat, n-Butylacrylat, Isobutylmethacrylat, Butylmethacrylat, 2- Ethylhexylacrylat

1.3.4 ETS (Environmental Tobacco Smoke) / Nikotin  

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung von Nikotin

1.3.5 Chloranisole (SBM-2003, B-3)

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: 2, 4,6-Trichloranisol, 2,3,4,5,6-Pentachloranisol und 1-Chlornaphthalin

1.3.6 "Exoten" (49) (SBM-2003, B-2 / B-3)

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen:

  • aliphatische Kohlenwasserstoffe: 1,4-Dimethylcyclohexan, Heneicosan, Docosan
  • aromatische Kohlenwasserstoffe: alpha-Methylstyrol, 1,4-Diethylbenzol, 1, 3-Diethylbenzol, 1,2-Diethylbenzol, 1,3-Diisopropylbenzol und 1,4-Diisopropylbenzol ( getrennt), 1,2,4,5-Tetramethylbenzol (Durol)
  • halogenierte Kohlenwasserstoffe: 1,3,5-Trichlorbenzol, 1,2,4- Trichlorbenzol, 1,2,3-Trichlorbenzol, 1,2,3,5-Tetrachlorbenzol und 1,2,4,5- Tetrachlorbenzol (nicht getrennt nachweisbar), 1,2,3,4-Tetrachlorbenzol, 1- Chlornaphthalin, 1,3-Dichlor-2-propanol, Bromtrichlormethan, 1,2-Dibrommethan, 2,4,6- Trichloranisol, 2,3,4,5-Tetrachloranisol, 2,3,4,5,6-Pentachloranisol
  • terpenoide Kohlenwasserstoffe: Camphen, -Terpinen, Menthol, beta-Jonon
  • Ketone: 3-Pentanon, 3-Hexanon, 2-4-Pentandion (Acetylaceton), 2-5- Hexandion, Isophoron 
  • Alkohole: 3-Pentanol, 3-Octen-2-ol, Furfurylalkohol
  • Glykolverbindungen: DL-1-Propoxypropan-2-ol, 1-Isobutoxypropan-2-ol
  • Ester: Bernsteinsäuredimethylester, Octansäuremethylester, Glutarsäuredimethylester, Adipinsäuredimethylester, Isobornylacetat, Ethyl-3- ethoxypropionat
  • Aldehyde: Ethylhexanal 
  • sonstige Verbindungen: Epsilon-Caprolactam, Triethylphosphat (TEP), TCEP, Anilin, N,N-Dimethylacetamid (DMA), DMAPN (3-Dimethylaminopropionsäurenitril)
1.3.7 Flüchtige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)/ Naphthaline (mit TDS) (SBM-2003, B-3)

 Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: Naphthalin, 1-Methylnaphthalin, 2-Methylnaphthalin, 1,2, 3,4-Tetrahydronaphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen und Pyren

1.3.8 Organische Säuren (SBM-2003, B-2)  

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: Essigsäure, Propionsäure, Isobuttersäure, n-Buttersäure, Pivalinsäure ( Trimethylessigsäure), n-Valeriansäure, Hexansäure, Heptansäure, 2-Ethylhexansäure, Octansäuren, Nonansäure 

1.3.9 Narkosegase

Methode: wie 1.3.1; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen: Desfluran, Sevofluran und Isofluran

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1.4. Aldehyde und Ketone

Methode: Probenahme auf DNPH-Silica Kartuschen (Supelco); quantitative Bestimmung der adsor-bierten Verbindungen nach Desorption mittels Hochdruck- Flüssigkeitschromatographie (HPLC) mit Diodenarray-Detektor nach der Methode des Externen Standards in einer gezogenen Luftprobe.

1.4.1 Formaldehyd (SBM-2003, B-1)

Methode: siehe 1.4; quantitative Bestimmung von Formaldehyd  

1.4.2 Formaldehyd und Acetaldehyd (SBM-2003, B-1 / B-2)

Methode: siehe 1.4; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Formaldehyd und Ethanal (Acetaldehyd) 

1.4.3 Aldehyde und Ketone (4) (SBM-2003, B-1 / B-2)

Methode: siehe 1.4; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Formaldehyd, Ethanal (Acetaldehyd), Propanal (Propionaldehyd), Propanon (Aceton)  

1.4.4 Aldehyde und Ketone (19) (SBM-2003, B-1 / B-2)

Methode: siehe 1.4; der Untersuchungsumfang ist als ergänzende Analyse zu den Kombinationspalet-ten 1.1.3/1.1.4 bzw. 1.2.1/0 zu sehen; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

  • aliphatische Aldehyde: Methanal (Formaldehyd), Ethanal (Acetaldehyd), Propanal (Propionaldehyd), 3-Methylbutanal (3-Methylbutyraldehyd)
  • ungesättigte Aldehyde: Propenal (Acrolein), 2-Methyl-2-propenal ( Methacrolein), 2-Butenal (Crotonaldehyd)
  • aromatische Aldehyde: 3,4-Dimethylphenylmethanal, Furan-2-carboxaldehyd ( Furfural), 5-Methylfuraldehyd (5-Methylfurfural)
  • Dialdehyde: Ethandial (Glyoxal), Methylglyoxal, Pentandial ( Glutardialdehyd)
  • aliphatische Ketone: Propanon (Aceton), 3-Pentanon (Diethylketon), 3-Buten- 2-on (Methylvinylketon), 2-Pentanon (Methylpropylketon), 3-Methyl-2-butanon ( Isopropylethylketon)
  • cyclisches Keton: 4-Methylcyclohexanon 
1.4.5 Aldehyde und Ketone (30) (SBM-2003, B-1 / B-2)

Methode: siehe 1.4; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

  • aliphatische Aldehyde: Methanal (Formaldehyd), Ethanal (Acetaldehyd), Propanal (Propionaldehyd), Butanal (Butyraldehyd), Pentanal (Valeraldehyd), 3- Methylbutanal, Hexanal (Capronaldehyd), Heptanal, Octanal, Nonanal
  • ungesättigte Aldehyde: Propenal (Acrolein), 2-Methyl-2-propenal ( Methacrolein), 2-Butenal (Crotonaldehyd) 
  • aromatische Aldehyde: Phenylmethanal (Benzaldehyd), 3,4- Dimethylphenylmethanal, Furan-2-carboxaldehyd (Furfural), 5-Methylfuraldehyd (5- Methylfurfural)
  • Dialdehyde: Ethandial (Glyoxal), Methylglyoxal, Pentandial ( Glutardialdehyd)
  • aliphatische Ketone: Propanon (Aceton), 2-Butanon (EthylmethylketonMEK), 3-Pentanon (Diethylketon), 3-Buten-2-on (Methylvinylketon), 4-Methyl-2-pentanon ( Isobutylmethylketon, MIBK), 2-Pentanon (Methylpropylketon), 3-Methyl-2-butanon ( Isopropylmethylketon), Methylphenylketon (Acetophenon)
  • cyclische Ketone: Cyclohexanon und 4-Methylcyclohexanon

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1.5 Holzschutzmittelwirkstoffe (SBM-2003, B-3)

Methode: Probenahme auf Chromosorb; quantitative Bestimmung der adsorbierten Verbindungen nach Elution mittels Kapillargaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektor (ECD) bzw. Mas-senspektrometer (GC/MS).  

1.5.1 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette I (2)

Methode: wie 1.5; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Lindan und Pentachlorphenol (PCP) 

1.5.2 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette II (3) 

Methode: wie 1.5; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), DDT und DDT-Abbauprodukte 

1.5.3 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette III (8)

Methode: wie 1.5; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Lindan,  Pentachlorphenol (PCP), Chlorthalonil, Endosulfane, Dichlofluanid, Furmecyclox, DDT und DDT-Abbauprodukte

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1.6 Polychlorierte Biphenyle (PCB) (SBM-2003, B-3)

Methode: Probenahme auf Florisil; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen nach Elution mittels Kapillargaschromatographie mit   Elektroneneinfangdetektor (ECD) bzw. Mas-senspektrometer (GC/MS): PCB-Kongeneren ( Nummerncode nach Ballschmiter): PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153, PCB 180

1.7 Weichmacher (Phthalate) (SBM-2003, B-3)

Methode: Probenahme auf Florisil; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Verbindungen nach Elution mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer ( GC/MS):

Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP), Diisobutylphthalat(DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n-Benzylbutylphthalat (BBP), Di-( 2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP) und Di-n-Octylphthalat (DOP)

  1.8. Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) (SBM-2003, B-3)

Methode: Probenahme auf einer Kombination aus PU-Schaum und Glasfaserfilter. Extraktion der Pro-be im Soxhlet; quantitative Bestimmung folgender adsorbierter Substanzen mittels Kapillar-Gaschromatographie mit Massenspektrometer (GC/MS) (EPA- Methode 1625):

16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluo-ranthen, Pyren, Benz(a)anthracen, Chrysen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k) fluoranthen, Benzo(a)pyren, Indeno(1,2,3-cd)pyren, Dibenz(a,h)anthracen, Benzo(ghi) perylen 

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1.9 Quecksilber (SBM-2003, B-4)

Methode: Aktive Probenahme auf goldbedampfte Aktivkohle, thermische Desorption des beladenen Aktivkohle-Röhrchens, quantitative Analyse mittels Fluoreszensspektrometer.

Quantitative Bestimmung von Quecksilber  

1.10 Asbest / Künstliche Mineralfasern (KMF) (SBM-2003, B-5)

Methode: Filterauswertung nach VDI-Richtlinie 3492.

Untersuchung eines Kernporenfilters auf Asbest

Untersuchung eines Kernporenfilters auf KMF incl. Produktfaser an einer KMF-Probe  

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2. Hausstaubuntersuchungen

Probenahme von Hausstaubproben

Wir untersuchen üblicherweise 7-Tage-Staub, genommen mit einem Staubsauger (zur Probenahme kann ein Merkblatt angefordert werden).

Für die Analyse wird der Feinstaub des Staubsaugerbeutels entnommen (Ø <0, 25 mm).

2.1 Holzschutzmittelwirkstoffe (SBM-2003, B-3) 

2.1.1 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette I (2)

Methode: Die Probe wird nach Zugabe von internen Standards mit Cyclohexan / Aceton (1:1) im Ultra-schallbad extrahiert. Ein Teil des Extraktes wird mit Essigsäureanhydrid derivatisiert. Die Analyse erfolgt mittels Kapillar- Gaschromatographie und Elektroneneinfang-Detektor bzw. Massenspektrometer. Die quantitative Bestimmung der Wirkstoffe erfolgt nach der Methode des Internen Standards und Vergleichsgemisch; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Lindan und Pentachlorphenol (PCP)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.1.2 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette II (3)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), DDT und DDT-Abbauprodukte

  Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.1.3 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette III (12)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), Chlorthalonil, Endosulfane, Dichlofluanid, Furmecyclox, Permethrin, DDT und DDT-Abbauprodukte, Tebuconazol, Propiconazol, Tolylfluanid, D eltamethrin

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1)

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2.2 Biozide (SBM-2003, B-3) 

2.2.1 Biozide - Palette I (2)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Pyrethroide: Permethrin

Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.2.2 Biozide - Palette II (9)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen: Pyrethroide: Permethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Allethrin, Phenothrin, Fenvalerat

Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.2.3 Biozide - Palette III (40)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

  • Organochlor-Pestizide: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), Chlorthalonil, Endosulfane, DDT und DDT-Abbauprodukte, para-Dichlorbenzol (1,4-Dichlorbenzol), Hexachlorethan, Hexachlorbenzol, Heptachlor, Tetrachlornapthalin, Aldrin, Chlordan, Dieldrin, Endrin, Methoxychlor, Triclosan
  • Organophosphor-Insektizide: Diazinon, Chlorpyrifos, Parathion, Malathion, Dichlorvos, Di-methoat, Bromophos-methyl 
  • Pyrethroide: Permethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Allethrin, Phe-nothrin, Fenvalerat
  • Carbamate: Ethiofencarb, Propoxur
  • sonstige Pestizide: Dichlofluanid, Furmecyclox, Tebuconazol, Propiconazol, Tolylfluanid
  • Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)
  • Juvenilhormon: Methopren

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.3. Polychlorierte Biphenyle (PCB)(SBM-2003, B-3)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

PCB-Kongeneren (Nummerncode nach Ballschmiter): PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153, PCB 180

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1)

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2.4 Weichmacher (SBM-2003, B-3) 

2.4.1 Phthalate

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP), Diisobutylphthalat (DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n-Benzybutylphthalat (BBP), Di-( 2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP) und Di-n-Octylphthalat (DOP)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.4.2 Phthalate und andere

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:  

Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP), Diisobutylphthalat (DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n-Benzylbutylphthalat (BBP), Di-( 2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP), Di-n-Octylphthalat (DOP), Diisononylphthalat (DINP)*, Diisodecylphthalat (DIDP)*, Phthalsäureanhydrid (PSA), Diisobutyladipat (DIBA), 2,2,4- Trimethylpentan-1,3-dioldiisobutyrat (TXIB), Dibutylmaleinat (DBM), Di-(2-ethylhexyl) adipat (DEHA), Bisphenol A, 2,2,4-Trimethylpentan-1,3-diolmonoisobutyrat (Texanol) * halbquantitativ

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1)

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2.5 Flammschutzmittel (SBM-2003, B-3)  

2.5.1 Flammschutzmittel (auf Phosphorbasis)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Triethylphosphat (TEP), Tri-n-butyl-phosphat (TNBP), Tris-(2-chlorethyl)-phosphat ( TCEP) , Tris-(ethylhexyl)-phosphat (TEHP), Tris-(2-chlorpropyl)-phosphat (TCPP), Tris- (dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), Triphenylphosphat (TPP), Tricresylphosphat (TCP), Dicresylphenylphosphat (DCPP), Cresyldiphenylphosphat (CDP)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.5.2 Flammschutzmittel (auf Phosphorbasis und bromierte)

Methode: Die Probe wird mit Toluol bzw. Ethylacetat nach Zugabe von internen Standards extrahiert. Die organische Phase wird abgenommen und ggf. über Kieselgel/ Schwefelsäure aufgereinigt und aufkonzentriert. Die Analyse erfolgt mittels GC/MS im NCI und/oder EI. Die quantitative Bestimmung der Wirkstoffe erfolgt nach der Methode des Internen Standards und Vergleichsgemisch bzw. siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

  • Flammschutzmittel auf Phosphorbasis: Triethylphosphat (TEP), Tri-n-butyl- phosphat (TNBP), Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP) , Tris-(ethylhexyl)-phosphat ( TEHP), Tris-(2-chlorpropyl)-phosphat (TCPP), Tris-(dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), Triphenylphosphat (TPP), Tricresylphosphat ( TCP), Dicresylphenylphosphat (DCPP), Cresyl-diphenylphosphat (CDP)
  • Flammschutzmittel auf Halogenbasis: polybromierte Biphenyle (Br 1-6), polybromierte Diphe-nylether (Br 1-6), Hexabromcyclododecan, Tetrabrom-Bisphenol A, Tribromphenylallylether, He-xabrom-Benzol, Pentabrommethylbenzol, Tribrombenzoesäureallylester* 

* qualitativ

2.5.3 Chlorparaffine  

Die Probe wird mit Toluol bzw. Ethylacetat nach Zugabe von internen Standards extrahiert. Die organi-sche Phase wird abgenommen und ggf. über Kieselgel/ Schwefelsäure aufgereinigt und aufkonzent-riert. Die Analyse erfolgt mittels GC/MS im NCI/PCI bzw. GC/ECD. Die quantitative Bestimmung der Wirkstoffe erfolgt nach der Methode des Internen Standards und gegen entsprechende technische Gemische mit gleichem Muster; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Chlorparaffine C10 - C13, C14 - C17

2.6. Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) (SBM-2003, B-3) 

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluo-ranthen, Pyren, Benz(a)anthracen, Chrysen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k) fluoranthen, Benzo(a)pyren, Indeno(1,2,3-cd)pyren, Dibenz(a,h)anthracen, Benzo(ghi) perylen

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1)

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2.7. Isothiazolinone (SBM-2003, B-3)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on (CIT), Octhilinon (OIT), 2-Methyl-4-isothiazolin- 3-on (MIT)

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.8 Moschusverbindungen (SBM-2003, B-3)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Nitromoschusambrette, Nitromoschusxylol, Nitromoschusketon

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1) 

2.9 ETS (Environmental Tobacco Smoke)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

Nikotin, Cotinin

Preis als Kombinationspalette (siehe 2.13.1)

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2.10 Fettsäuren

Methode: Die Probe wird mit Ethylacetat nach Zugabe von internen Standards e xtrahiert. Die organische Phase wird abgenommen und silyliert. Die Analyse erfolgt mittels GC/MS im EI. Die quantitative Bestimmung der Wirkstoffe erfolgt nach der Methode des Internen Standards und Vergleichsgemisch; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:  

Fettsäuren (C6 - C18; Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure)

2.11 Schwermetalle (SBM-2003, B-4)

Methode: Aufschluss der Probe mit Königswasser, quantitative Bestimmung folgender Elemente mit-tels ICP-MS:

Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kobalt, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Thallium, Zink, Zinn

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2.12 Hausstaub-Screening 

2.12.1 Hausstaub-Screening - Palette I (13) (SBM-2003, B-3)

Methode: siehe 2.1.1; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen:

  • Organochlor-Pestizide: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), DDT und DDT- Abbauprodukte
  • Organophosphor-Insektizid: Chlorpyrifos
  • Pyrethroide: Permethrin
  • Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)
  • Industriechemikalien: PCB (PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153, PCB 180)
  • PAK-Leitkomponente: Benzo(a)pyren 
2.12.2 Hausstaub-Screening - Palette II (53) (SBM-2003, B-3)
  • Organochlor-Pestizide: Pentachlorphenol (PCP), Lindan, Chlorthalonil, Endosulfane, DDT und DDT-Abbauprodukte, Triclosan
  • Organophosphor-Insektizide: Diazinon, Chlorpyrifos, Parathion
  • Pyrethroide: Permethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin
  • sonstige Pestizide: Dichlofluanid, Furmecyclox, Tebuconazol, Propiconazol, Tolylfluanid
  • Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)
  • Industriechemikalien: PCB (PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153, PCB 180)
  • Weichmacher: Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP), Dii-sobutylphthalat (DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n- Benzylbutylphthalat (BBP), Di-(2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP), Di-n-Octylphthalat ( DOP), Phthalsäureanhydrid (PSA), Diisobutyladipat (DIBA), 2,2,4-Trimethylpentan-1,3- dioldiisobutyrat (TXIB), Dibutylmaleinat (DBM), Di-(2-ethylhexyl)adipat (DEHA) , 2,2, 4-Trimethylpentan-1,3-diolmonoisobutyrat (Texanol)
  • Flammschutzmittel: Triethylphosphat (TEP), Tri-n-butyl-phosphat (TNBP), Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP), Tris-(ethylhexyl)-phosphat (TEHP), Tris-(2- chlorpropyl)-phosphat (TCPP), Tris-(dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP), Tris-(2- butoxyethyl)-phosphat (TBEP), Triphenylphosphat (TPP), Tricresylphosphat (TCP), Dicresylphenylphosphat (DCPP), Cresyldiphenylphosphat (CDP)
  • PAK-Leitkomponente: Benzo(a)pyren
  • ETS: Nikotin 
2.12.3 Hausstaub - Screening - Palette III (SBM-2003, B-3 / B-4)

Methode: siehe 2.1.1, 2.5.2, 2.5.3, 2.10 und 0; quantitative Bestimmung folgender Verbindungen (angelehnt an die AGÖF- Liste):

  • Organochlor-Pestizide: Lindan, Pentachlorphenol (PCP), Chlorthalonil, Endosulfane, DDT und DDT-Abbauprodukte, para-Dichlorbenzol (1,4-Dichlorbenzol), Hexachlorethan, Hexachlorbenzol, Heptachlor, Tetrachlornapthalin, Aldrin, Chlordan, Dieldrin, Endrin, Methoxychlor, Triclosan
  • Organophosphor-Insektizide: Diazinon, Chlorpyrifos, Parathion, Malathion, Dichlorvos, Dimethoat, Bromophos-methyl
  • Pyrethroide: Permethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Allethrin, Phenothrin, Fenvalerat
  • Carbamate: Ethiofencarb, Propoxur
  • sonstige Pestizide: Dichlofluanid, Furmecyclox, Tebuconazol, Propiconazol, Tolylfluanid
  • Synergist: Piperonylbutoxid (PBO)
  • Juvenilhormon: Methopren
  • Industriechemikalien: PCB (PCB 28, PCB 52, PCB 101, PCB 138, PCB 153, PCB 180)
  • Weichmacher: Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP), Diisobutylphthalat (DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n- Benzylbutylphthalat (BBP), Di-(2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP), Di-n-Octylphthalat ( DOP), Diisononylphthalat (DINP)2, Diisodecylphthalat (DIDP)2, Phthalsäureanhydrid ( PSA), Diisobutyladipat (DIBA), 2,2,4-Trimethylpentan-1,3-dioldiisobutyrat (TXIB), Dibutylmaleinat (DBM), Di-(2-ethylhexyl)adipat (DEHA), Bisphenol A, 2,2,4- Trimethylpentan-1,3-diolmonoisobutyrat (Texanol)
  • Flammschutzmittel auf Phosphorbasis: Triethylphosphat (TEP), Tri-n-butyl- phosphat (TNBP), Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP) , Tris-(ethylhexyl)-phosphat ( TEHP), Tris-(2-chlorpropyl)-phosphat (TCPP), Tris-(dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), Triphenylphosphat (TPP), Tricresylphosphat ( TCP), Dicresylphenylphosphat (DCPP), Cresyldiphenylphosphat (CDP)
  • Flammschutzmittel auf Halogenbasis: polybromierte Biphenyle (Br 1-6), polybromierte Diphenylether (Br 1-6), Hexabromcyclododecan, Tetrabrom-Bisphenol A, Tribromphenylallylether, Hexabrom-Benzol, Pentabrommethylbenzol, Tribrombenzoesäureallylester 1
  • Chlorparaffine: C10 - C13; C14 - C17
  • 16 EPA-PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz(a)anthracen, Chrysen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo( k)fluoranthen, Benzo(a)pyren, Indeno (1,2,3-cd)pyren, Dibenz(a,h)anthracen, Benzo( ghi)perylen 
  • Isothiazolinone: 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on (CIT), Octhilinon ( OIT), 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (MIT)
  • Moschusverbindungen: Nitromoschusambrette, Nitromoschusxylol, Nitromoschusketon
  • ETS: Nikotin, Cotinin
  • Fettsäuren: C6 - C18; Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure
  • Schwermetalle: Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kobalt, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Thallium, Zink, Zinn

1 qualitativ 2 halbquantitativ

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2.13 Kombinationspaletten/Einzelsubstanzen in Hausstaub

Methode: wie 2.1.1. 

2.13.1 Kombinationspaletten    

Die unter den Punkten 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, 2.5.1, 2.6, 2.7 2.8 und 2.9 aufgeführten Substanzpaletten können auch miteinander kombiniert werden. Die Preise für Paletten, die in Kombination mit weiteren Paletten untersucht werden, finden sich im Anschluss an die jeweiligen Paletten (Preis als Kombinationspalette).  

2.13.2 Einzelsubstanzen

Quantitative Bestimmung einer Einzelsubstanz aus den unter Punkt 2.13.1 aufgezählten Paletten

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3. Boden- und Materialuntersuchungen 

3.1 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Lösemitteldesorption

3.1.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (94) 

Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (94) Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Adsorptions-Röhrchens auf die unter 1.1.3 aufgeführten organischen Verbindungen.

3.1.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (54) 

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Adsorptions-Röhrchens auf die unter 1.1.4 aufgeführten Verbindungen.

3.1.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) / geruchsaktive Substanzen (38)

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung der beladenen Adsorptions-Röhrchen auf die unter 1.1.5 a ufgeführten Verbindungen.

3.1.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen

Methode: wie 3.1.1 bis 3.1.3. 

3.1.4.1 Kombinationspaletten

Die unter 1.1.3, 1.1.4 und 1.1.5 aufgeführten Substanzpaletten können auch miteinander kombiniert werden.

Kombination von 2 Paletten

Kombination von 3 Paletten    

3.1.4.2 Substanzgruppen

Die Substanzgruppen aus den Paletten 1.1.3 und 1.1.4 können auch einzeln beauftragt werden (s. 1.1.7.2) 

3.1.4.3 Einzelsubstanzen

Quantitative Bestimmung einer einzelnen Komponente aus unseren VOC-Paletten (1.1.3 bis 1.1.5)

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3.2 Flüchtige bis mittelflüchtige organische Verbindungen (VOC) - Thermodesorption

3.2.1 Leicht- bis mittelflüchtige, vorwiegend unpolare VOC (102)  

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.2.1 aufgeführten Verbindungen.

3.2.2 Glykolverbindungen und weitere, vorwiegend polare Substanzen (57) 

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 0 aufgeführten V erbindungen.

3.2.3 VOC mikrobiellen Ursprungs (MVOC) und geruchsaktive Substanzen (47)

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.2.3 aufgeführten Verbindungen.

3.2.4 Kombinationspaletten/Substanzgruppen/Einzelsubstanzen

Methode: wie 3.2.1 bis 3.2.3. 

3.2.4.1 Kombinationspaletten

Die unter 1.2.1, 0 und 1.2.3 aufgeführten Substanzpaletten können auch miteinander kombiniert werden.

Kombination von 2 Paletten

Kombination von 3 Paletten 

3.2.4.2 Substanzgruppen   

Die Substanzgruppen aus den Paletten 1.2.1 und 0 können auch einzeln beauftragt werden (s. 1.1.7.2) 

3.2.4.3 Einzelsubstanzen

Quantitative Bestimmung einer einzelnen Komponente aus unserer VOC-Palette.

Jede weitere Substanz aus der VOC-Palette

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3.3 Weitere Substanzgruppen - Thermodesorption

3.3.1 Phenole und Kresole  

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.3.1 aufgeführten Verbindungen.

3.3.2 Acrylate  

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.3.3 aufgeführten Verbindungen.

3.3.3 "Exoten" (49) 

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.3.6 aufgeführten Verbindungen.

3.3.4 Flüchtige polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)/ Naphthaline (mit TDS) 

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.3.7 aufgeführten Verbindungen.

3.3.5 Organische Säuren

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung des beladenen Tenax-Röhrchens auf die unter 1.3.8 aufgeführten Verbindungen.

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3.4 Aldehyde und Ketone  

3.4.1 Formaldehyd

Methode: Untersuchung einer Materialprobe (Spanplatte, Tapete, Mineralfasermatte etc.) nach der WKI-Flaschenmethode auf Formaldehyd. Bitte beachten Sie, dass wir für diese Analyse genügend Material benötigen (Holzwerkstoffe: 10 x 10 cm; Tapeten, Textilien, Mineralfasermatte, etc.: ca. 30 g). 

3.4.2 Aldehyde und Ketone

Methode: Extraktion einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom; quantitative Untersuchung der beladenen DNPH-Kartusche auf

die unter 1.4.2 aufgeführten Aldehyde und Ketone 

die unter 1.4.3 aufgeführten Aldehyde und Ketone

die unter 1.4.4 aufgeführten Aldehyde und Ketone

die unter 1.4.5 aufgeführten Aldehyde und Ketone

3.5 Holzschutzmittelwirkstoffe 

3.5.1 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette I (2)

Methode: Extraktion einer Materialprobe an der SFE mit überkritischem CO2, am Soxhlet oder im Ultraschallbad. Derivatisierung des PCP mit Essigsäureanhydrid. Nachweis der untersuchten Stoffe mittels Kapillargaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektor (ECD) bzw. Massenspektrometer (GC/MS). Quantitative Untersuchung auf die unter 2.1.1 aufgeführten Substanzen   

3.5.2 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette II (3)

Methode: siehe 3.5.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.1.2 aufgeführten Substanzen  

3.5.3 Holzschutzmittelwirkstoffe - Palette III (8)

Methode: siehe 3.5.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.1.3 aufgeführten Substanzen

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3.6 Biozide  

3.6.1 Biozide - Palette I (2)

Methode: Extraktion einer Materialprobe im Ultraschallbad bzw. am Soxhlet, quantitative Bestimmung der untersuchten Stoffe mittels Kapillargaschromatographie mit Elektroneneinfangdetektor (ECD) bzw. Massenspektrometer (GC/MS). Quantitative Untersuchung auf die unter 2.2.1 aufgeführten Substanzen  

3.6.2 Biozide - Palette II (5)

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf folgende Substanzen: Pyrethroide in Teppichböden: Permethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin 

3.6.3 Biozide - Palette III (9)

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.2.2 aufgeführten Substanzen 

3.6.4 Biozide - Palette IV (40)

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.2.3 aufgeführten Substanzen 

3.6.5 Biozide - Palette V (ca. 260)

Methode: Extraktion der Probe am Soxhlet, Acetylierung eines Aliquots, säulenchromatographische Aufreinigung nach Bedarf, Nachweis der untersuchten Stoffe mittels Kapillargaschromatographie und GC/ECD-NPD bzw. GC/MS-NCI.  

Quantitative Bestimmung von ca. 260 Bioziden (u.a. Organochlor-Pestizide, Organophosphor-Insektizide, Triazine, Pyrethroide, PCP, siehe Infoteil Seite 5) in einer Boden- oder Materialprobe.   

3.6.6 Biozide - Palette V zuzüglich 6 Entlaubungsmittel

Die quantitative Bestimmung umfasst die unter 3.6.5 genannten Stoffe sowie folgende Entlaubungsmittel: 2,4-D; 2,4-DB; 2,4,5-T; MCPA; MCPP; Dichlorprop.

3.7 Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.3 aufgeführten Substanzen

3.8 Weichmacher   

3.8.1 Phthalate

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.4.1 aufgeführten Substanzen 

3.8.2 Phthalate und andere

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.4.2 aufgeführten Substanzen

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3.9 Flammschutzmittel  

3.9.1 Flammschutzmittel (auf Phosphorbasis) 

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.5.1 aufgeführten Substanzen 

3.9.2 Flammschutzmittel (auf Phosphorbasis und bromierte)

Methode: Extraktion der Probe am Soxhlet; Acetylierung eines Aliquots; s äulenchromatographische Aufreinigung nach Bedarf; Nachweis der untersuchten Stoffe   mittels Kapillargaschromatographie und GC/ECD-NPD bzw. GC/MS-NCI; quantitative Untersuchung auf die unter 2.5.2 aufgeführten Substanzen

3.10 Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) 

Methode: Extraktion der Probe im Soxhlet bzw. Ultraschallbad, Nachweis der untersuchten Substan-zen mittels Kapillar-Gaschromatographie mit Massenspektrometer ( GC/MS) (EPA-Methode 1625)

  Quantitative Untersuchung auf die unter 2.6 aufgeführten Substanzen

3.11 Isothiazolinone

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.7 aufgeführten Substanzen

3.12 ETS (Environmental Tobacco Smoke)

Methode: siehe 3.6.1; quantitative Untersuchung auf die unter 2.9 aufgeführten Substanzen

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3.13 Polychlorierte Dibenzodioxine und -furane

Methode: Untersuchung einer Boden- oder Materialprobe mit GC/MS in Anlehnung an VDI 3499 Blatt 1 auf folgende polychlorierten Dibenzodioxine und -furane (PCDD und PCDF):

2,3,7,8-TetraCDD, 1,2,3,7,8-PentaCDD, 1,2,3,4,7,8-HexaCDD, 1,2,3,6,7,8-HexaCDD, 1,2,3, 7,8,9-HexaCDD, 1,2,3,4,6,7,8-HeptaCDD, 2,3,7,8-TetraCDF, 1,2,3,7,8-PentaCDF, 2,3,4,7, 8-PentaCDF, 1,2,3,4,7,8-HexaCDF, 1,2,3,6,7,8-HexaCDF, 1,2,3,7,8,9-HexaCDF, 2,3,4,6,7, 8-HexaCDF, 1,2,3,4,6,7,8-HeptaCDF, 1,2,3,4,7,8,9-HeptaCDF.

3.14 Schwermetalle  

Methode: Aufschluss der Probe mit Königswasser; quantitative Bestimmung folgender Elemente mit-tels ICP-MS:

Antimon, Arsen, Barium, Beryllium, Bismut, Blei, Cadmium, Chrom, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Nickel, Quecksilber, Silber, Thallium, Vanadium, Wolfram, Zink, Zinn, Zirkonium.

Quantitative Bestimmung einer einzelnen Komponente aus unserer Schwermetall-Palette Jedes weitere Element aus unserer Schwermetall-Palette Gegebenenfalls Aufschlag für Mahlen mit der Kugelmühle.

3.15 Asbest  

3.15.1 Asbest in Material  

Untersuchung einer Materialprobe auf Asbest

Untersuchung einer Bodenbelagsprobe mit anhaftendem Bitumenkleber auf Asbest  

3.15.2 Asbest in Abtupfproben

Untersuchung einer Abtupfprobe auf Asbest

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3.16 Asbest KI-Index - Untersuchungen an Künstlichen Mineralfasern (KMF) zur Einschätzung der Kanzerogenität gemäß TRGS 905

Angewandte Verfahren:

  1. Nachweis von WHO-Fasern. Methode: Untersuchung mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskopes mit angeflanschtem energiedispersivem Röntgenspektrometer (REM mit EDX).
  2. Bestimmung des Kanzerogenitätsindex (KI) mittels standardfreier EDX-Analyse an drei Probenstel-len (incl. Dokumentation des EDX-Spektrums) .
  3. Nasschemische Bestimmung des B-Gehaltes in KMF mittels ICP/OES nach Schmelzaufschluss (BIA 7488) incl. Probenpräparation (Trocknen, Glühen und Aufmahlen).
  4. Vollquantitative WD-RFA-Hauptkomponentenanalyse (außer Boroxid) zur Bestimmung des Kanzerogenitätsindex (KI) von KMF nach Schmelzaufschluss (BIA 7488) incl. Probenpräparation (Trocknen, Glühen und Aufmahlen).

Wir empfehlen zur Erzielung eines optimalen Untersuchungsergebnisses bei niedrigsten Kos-ten folgende Herangehensweise:

  1. Prüfung der Probe auf das Vorhandensein von WHO-Fasern.
  2. Bei positivem Fasernachweis KI-Bestimmung mittels REM/EDX-Verfahren (nicht BIA- konform!).
  3. Bei kritischem KI-Wert (nahe den Einstufungsgrenzen KI = 30 bzw. KI = 40 für Gutachten, in denen das BIA-Verfahren explizit verlangt wird) wird nach Absprache mit dem Auftraggeber die Proben-präparation (Trocknen, Glühen, Aufmahlen) durchgeführt. Danach erfolgt die Durchführung der Bor-Bestimmung und (soweit erforderlich) der WD-RFA-Analyse.  

Wir bieten Ihnen folgende Verfahrenskombinationen an:

1) Abbruch der Untersuchungen bei negativem WHO-Fasernachweis
1) + 2) empfohlene Standardvariante (laborinternes Verfahren)
1) + 2) + 3) empfohlene Variante bei Verdacht auf größere Bor-Konzentrationen in der Probe, die den KI an Einstufungsgrenzen bringen
1) + 3) + 4) empfohlene Variante für kritische Proben (BIA-konformes Verfahren)

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3.17 Schwarzstaubuntersuchungen in Hausstaub, Material - und Wischproben  

3.17.1 Untersuchung von Einzelproben auf foggingaktive Verbindungen und PAK

Methode: Extraktion einer Wisch-, Hausstaub- oder Materialprobe im Ultraschallbad mit Ace-ton/Cyclohexan, Untersuchung auf Weichmacherbestandteile und foggingaktive Verbindungen mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/MS).

Weichmacher: Dimethylphthalat (DMP), Dimethylisophthalat (DMIP), Diethylphthalat (DEP) , Diisobutylphthalat (DIBP), Di-n-butylphthalat (DBP), n-Butylbenzyl-phthalat (BBP), Di-2-(ethylhexyl)-phthalat (DEHP), Di-n-Octylphthalat (DNOP), Diisononylphthalat ( DIDP)*, Diisodecylphthalat (DIDP)*, Phthalsäureanhydrid (PSA), Diisobutyladipat (DIBA) , TXIB, Dibutylmaleinat (DBM), Bis(2-ethylhexyl)adipat (DOA)

PAK: Naphthalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz(a)anthracen, Chrysen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k) fluoranthen, Benzo(a)pyren, Indeno(1,2,3-cd)pyren, Dibenz(a,h)anthracen, Benzo(ghi) perylen

sonstige Verbindungen: Nicotin, Squalen, Paraffine, Fettsäure-Ester*, Fettalkohole*

*semiquantitativ

Aufbereitung - Staubsaugerbeutel 

3.17.2 "Foggingpakete"

Untersuchung je einer Wisch- und Hausstaubprobe auf die unter 3.17.1 aufgeführten Substanzen, sowie einer Blindwertbestimmung eines weiteren Wischtuches.  

Untersuchung einer Wischprobe sowie von zwei Materialproben auf die unter 3.17.1 aufgeführten Substanzen, sowie einer Blindwertbestimmung eines weiteren Wischtuches.

Untersuchung je einer Wisch- und Hausstaubprobe sowie von zwei Materialproben auf die unter 3.17.1 aufgeführten Substanzen, sowie einer Blindwertbestimmung eines weiteren Wischtuches.

Jede weitere Materialprobe

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3.18 Prüfkammeruntersuchungen/ Thermoextraktion

 Die im folgenden aufgeführten Prüfkammeruntersuchungen beinhalten die Vorbereitung der Prüfkammer inklusive Blindwertbestimmung. Die Probenahmen für VOC erfolgen auf Tenax TA mit anschließender quantitativer Bestimmung adsorbierter Verbindungen nach thermischer Desorption mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer (GC/ MS).

Nach Probenahmen auf DNPH-Kartusche für Aldehyde und Ketone erfolgt die quantitative Bestim-mung nach Desorption mittels Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) mit Diodenarray-Detektor. 

Die Preise beinhalten Regiekosten und Prüfgutachten.

3.18.1 natureplus®

In Abhängigkeit von unterschiedlichen Bauprodukten wie Dämmstoffen,   Holzwerkstoffplatten, Boden-belägen oder Anstrichstoffen sind nach festgelegten Kriterien im Rahmen einer Prüfkammeruntersu-chung Probenahmen auf Tenax TA und DNPH- Kartuschen nach 24 Stunden, 3 Tagen oder 28 Tagen vorgeschrieben (siehe Infoteil 7.19. 1).

3.18.2 AgBB- Bewertungsschema für VOC aus Bauprodukten

 Die Untersuchung von schwerentflammbaren Bodenbelägen nach dem AgBB- Bewertungsschema beinhaltet eine Prüfkammeruntersuchung. Sie sieht Probenahmen auf Tenax TA und DNPH-Kartuschen nach 3 Tagen und 28 Tagen vor (siehe Infoteil 7.19.2).

3.18.3 Prüfverfahren nach RAL UZ 38

Die Untersuchung von emissionsarmen Produkten aus Holz und Holzwerkstoffen nach RAL-UZ 38 mittels einer Prüfkammer sieht Probenahmen auf Tenax TA und DNPH-Kartuschen nach 24 Stunden und 28 Tagen vor. Die Vergaberichtlinie gilt z.B. für Möbel, Paneele und Fertigparkett (siehe Infoteil 7.19.3).  

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3.18.4 Prüfverfahren nach RAL UZ 117

 Die Untersuchung von Polstermöbeln auf Schadstoffemissionen nach RAL UZ 117 findet in einer großen Prüfkammer statt. Sie sieht Probenahmen auf Tenax TA und DNPH- Kartuschen nach 3 Ta-gen und 28 Tagen vor (siehe Infoteil 7.19.4).

3.18.5 Prüfverfahren nach GEV

 Das Emissionsverhalten von Verlegewerkstoffen wird nach definierter Lagerung in einer Prüfkammer ermittelt. Probenahmen auf Tenax TA und DNPH-Kartuschen finden nach 24 Stunden und nach 10 Tagen statt (siehe Infoteil 7.19.5).

3.18.6 Prüfkammeruntersuchung - 24-Stunden-Wert

 Es sind auch Untersuchungen von Materialproben möglich, bei denen nur der 24-Stunden-Wert ermit-telt wird; der Analysenumfang kann in Absprache festgelegt werden.

3.18.7 Oberflächen- Emissionsmesszelle (FLEC®)

 Methode: Prüfung einer Materialprobe auf ihr Emissionsverhalten durch Messung der flüchtigen und mittelflüchtigen organischen Verbindungen mittels einer Oberflächen- Emissionsmesszelle. Die Probe-nahme erfolgt auf Tenax TA und/oder DNPH-Kartusche ( siehe Infoteil 7.19.6).

3.18.8 DaimlerChrysler Methode PB VWL 709

Methode: Direkte Thermodesorptionsaufgabe einer Materialprobe. Nachweis des Emissionsverhalten mittels Messung der VOC und foggingaktiver Substanzen (siehe Infoteil 7.19.7).

3.18.9 Dynamische Headspace-Untersuchungen

 Methode: Ausgasung einer Materialprobe bei erhöhter Temperatur im Gasstrom (siehe Infoteil 7.19.8). Anreicherung der ausgasenden Substanzen auf unterschiedlichen Adsorbentien (Aktivkohle, Anasorb 747, Tenax TA, DNPH); quantitative Untersuchung des beladenen Röhrchens auf die unter 1.1 bis 1.4 aufgeführten Verbindungen zu den dort aufgeführten Preisen.

Falls Sie an Prüfkammer- oder sonstigen Emissionsuntersuchungen interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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4. Personalkosten

Für Tätigkeiten vor Ort, besondere Laborleistungen sowie gutachterliche Tätigkeiten berechnen wir einen Stundensatz von: 70,00 €
An-/Abfahrtskosten werden innerhalb Berlins und im näheren Umfeld von Berlin nach Tarif-zonen abgerechnet:  
Tarifzone 1 33,00 €
Tarifzone 2 59,00 €
Tarifzone 3 79,00 €
Tarifzone 4 97,00 €
Tarifzone 5 115,00 €
Bei größeren Entfernungen setzen sich die An-/ Abfahrtskosten zusammen aus:  
Fahrtkosten pro Stunde 40,00 €
Kilometerpauschale 0,36 €

Die Regelstundensätze werden grundsätzlich auf die angefangene halbe Stunde aufgerundet (kleinste Einheit: 0,5 Stunden).

"Tätigkeiten vor Ort" umfassen die Beratung und Begutachtung vor Ort sowie die Planung und Durchführung der Probenahme. 

Als besondere Laborleistungen gelten - soweit keine anderen Absprachen getroffen wurden - alle Tätigkeiten, die nicht im Leistungsverzeichnis enthalten sind. Nebenleistungen wie die Erstellung von Berichten, Recherchen bei Behörden, Vermessungs- und Zeichenarbeiten werden nach Aufwand oder per Angebot pauschal abgerechnet.

Gutachterliche Tätigkeit wird nach Absprache dem Aufwand entsprechend berechnet. Allgemeine Bewertungen von Untersuchungsergebnissen werden nach Aufwand zum Stundensatz von 70,00 € abgerechnet

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5. Literatur

Zusätzlich zu unserem Analysenangebot möchten wir Sie auf einige Projektberichte und Broschüren hinweisen, die vor allem für diejenigen unter Ihnen interessant sein dürften, die sich mit dem Problemfeld "Innenraumluft" beschäftigen. Die Arbeiten können Sie über uns beziehen, Bestellung am besten per Fax oder Internet über unsere Homepage.

Verbraucherinformationen zu Umweltchemikalien  
Weichmacher in Innenräumen. Berlin 1991 1,50 €
Wasserlacke - völlig harmlos? Berlin 1993 1,50 €
Holzschutzmittel in Dachgeschossen. Berlin 1997 1,50 €
   
Sachberichte zu Projekten  
Formaldehyd und Luftwechselraten in Fertighäusern. Berlin 1991 15,00 €
Analyse von Muttermilch auf Organochlorpestizide und P olychlorierte Biphenyle und darauf aufbauende Beratung. Berlin 1991 15,00 €
Analyse und Bewertung der in Raumluft und Hausstaub vorhandenen Konzentrationen der Weichmacherbestandteile Diethylhexylphthalat (DEHP) und Dibutylphthalat (DBP). Berlin 1991 15,00 €
Forschungs- und Beratungsinstitut Gefahrstoffe (FoBiG): Humantoxikologische Bewertung von Di-2-(ethyl)-phthalat (DEHP) und Di-n- butylphthalat (DBP) - Ableitung von Orientierungswerten. Freiburg 1991 15,00 €
Analyse und Bewertung der in Innenräumen vorkommenden Konzentrationen von Diisocyanaten. Berlin 1992. ISBN: 3-929807-11-4 15,00 €
Untersuchung der Raumluftbelastung von Wohnungen in unmittelbarer Nachbarschaft von Tankstellen / Fortsetzung. Berlin 1992. ISBN: 3- 929807-12-2 15,00 €
Analyse und Bewertung der in Innenräumen vorkommenden Konzentrationen an längerkettigen Aldehyden. Berlin 1993. ISBN: 3-929807-13-0 15,00 €
Institut für Umweltchemie Bremen: Zur Toxikologie aliphatischer Aldehyde. Datenauswertung und Bewertung hinsichtlich chronischer inhalativer Toxizität - Orientierungswerte für den Innenraumbereich. Bremen 1993 15,00 €
Untersuchung der Raumluftbelastung von Wohnungen in unmittelbarer Nähe von vielbefahrenen Kreuzungen Berlin 1993. ISBN: 3-929807-14-9 15,00 €
Belastung der Innenraumluft durch Emissionen aus Tiefgaragen. Berlin 1993 ISBN: 3-929807-15-71 15,00 €
Untersuchung von Dachgeschossen auf die Belastung mit Holzschutzmittelwirkstoffen. Berlin 1993. ISBN: 3-929807-16-5 15,00 €
Umweltberatung zum Thema "Vorkommen von Estern und Ethern mehrwertiger Alkohole in der Raumluft." Berlin 1994. ISBN: 3-929807-17-3 15,00 €
Projektbericht "Ester und Ether mehrwertiger Alkohole in der Innenraumluft"  
Von Oktober 1997 bis April 1998 wurden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie geförderten Projektes in 200 repräsentativ ausgewählten Wohnungen 400 Raumluftanalysen auf Glykolverbindungen durchgeführt. In dem Projektbericht werden u.a. die Messergebnisse statistisch ausgewertet, so dass sich eine dem Umwelt- Survey des früheren Bundesgesundheitsamtes vergleichbare Basis für die Bewertung der untersuchten Stoffe ergibt. Berlin 1999. ISBN: 3-929807-18-1 15,00 €
   
Sachbericht-Paket  
Alle 12 oben aufgeführten Sachberichte zu Projekten zum Paketpreis von 77,00 €
   
Neu: Innenraumluftstudie VOC: 1989 - 1999  
Im Rahmen einer Diplomarbeit führte Uwe Hott eine statistische Analyse von 744 Raumluftuntersuchungen aus dem Zeitraum 1989 bis 1999 durch. Die Ergebnisse wurden mit dem 1. Umwelt-Survey des BGA und Messungen der GfU verglichen. Um Quellen für bestimmte VOC zu ermitteln bzw. Umgebungsfaktoren zu benennen, welche die VOC-Konzentrationen beeinflussen, wurden Fragebögen ausgewertet, die u. a. Daten zur Raumausstattung und Umgebungsfaktoren enthielten. Diese Daten wurden mit den Messdaten verknüpft und eine Korrelationsanalyse durchgeführt. Uwe Hott, Berlin 2000. ISBN: 3-929807-20-3 (129 Seiten + CD ROM) 26,00 €
   
Innenraumluftbroschüre  
Wohngifte - Ein Blick hinter die Fassade. Berlin 1992. 112 Seiten, ISBN: 3-929807-00-9 7,00 €
   
Publikationen der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute AGÖF:  
Ökologische Gebäudesanierung II - Gesundes Bauen und Wohnen - Beiträge vom Fachkongress der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute 15./16. November 1993 in Berlin. Bonn 1994. 432 Seiten, ISBN: 3- 930576-00-7 27,00 €
Gebäudestandard 2000: Energie & Raumluftqualität. Ergebnisse des 4. Fachkongresses der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) am 25. und 26. 9. 1998 in Nürnberg. Springe-Eldagsen: AGÖF 1998, 280 Seiten, ISBN: 3-930576-01-5 29,00 €
Ökologisches Bauen - Energiesparend, emissionsarm und zukunftsfähig?! Ergebnisse des 5. Fachkongresses der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) vom 23. bis 25. 9. 1999 in Bremen. Springe- Eldagsen: AGÖF 1999, 253 Seiten, ISBN: 3-9305766-02-3 29,00 €
Umwelt, Gebäude & Gesundheit - Von Energieeffizienz zur Raumlufthygiene. Ergebnisse des 6. Fachkongresses der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) am 20. und 21. 9. 2001 in Nürnberg. AGÖF - Springe-Eldagsen. 2001, 431 Seiten, ISBN: 3-9305766-03-1 29,00 €
PCB in Innenräumen; AGÖF/TU Berlin, Berlin 1996, 69 Seiten, ISBN: 3-7983-685-6 5,00 €
 Umwelt, Gebäude & Gesundheit - Ergebnisse des 7. Fachkongresses der Arbeitsgemeinschaft Ökoloscher Forschungsinstitute (AGÖF) am 4. und 5. März 2004 in München. AGÖF - Springe-Eldagsen. 2004, 325 Seiten, ISBN: 3- 930576-05-8 45,00 €
   
Publikationen anderer Verlage:  
Neuauflage: Leitfaden Umweltmedizin: Herausgegeben von Dr. S. Böse-O`Reilly, Dr. S. Kammerer, Prof. Dr. V. Mersch-Sundermann, Prof. Dr. M. Wilhelm; Urban & Fischer Verlag, München - Jena, 2. Auflage 2001, 720 Seiten, ISBN: 3-437-41021-0 37,00 €

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6 Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich: Die Rechtsbeziehungen der ALAB GmbH zu ihrem Auftraggeber (AG) bestimmen sich nach den folgenden Vertragsbedingungen. Davon abweichende Geschäftsbedingungen des AG werden nur dann Vertragsinhalt, wenn sie die ALAB GmbH ausdrücklich schriftlich anerkennt.

§ 2 Auftrag: Gegenstand des Auftrags sind Messungen, Beratungen, Planungen und die gutachterliche Tätigkeit, wie die Feststellung von Tatsachen, Darstellung von Erfahrungssätzen, Ursachenermittlung, Bewertung und Überprüfung nach dem aktuellen Stand der Technik im Bereich der Innenraum-, Boden- und Wasserschadstoffe.

§ 3 Durchführung des Auftrags: Der Auftrag wird durch die ALAB GmbH unparteiisch und nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt. Soweit unvorhergesehene oder im Verhältnis zum Zwecke des Gutachtens zeit- oder kostenaufwendige Untersuchungen erforderlich werden, oder wenn Aufträge an Andere vergeben werden, ist dazu die vorherige Zustimmung des AG einzuholen. ALAB GmbH wird vom AG ermächtigt, bei Beteiligten, Behörden und dritten Personen, die für die Erstattung des Gutachtens notwendigen Auskünfte einzuholen und Erhebungen durchzuführen. Falls erforderlich, hat der AG der ALAB GmbH hierfür eine besondere Vollmacht auszustellen. Ist für den Auftrag eine zeitliche Frist vereinbart worden, so ist hierin im Zweifel keine Vereinbarung eines Fix-Geschäfts zu sehen.

§ 4 Pflichten des Auftraggebers: Der AG darf der ALAB GmbH keine Weisungen erteilen, die deren tatsächliche Feststellungen oder das Ergebnis eines Gutachtens verfälschen können. Der AG hat dafür Sorge zu tragen, dass der ALAB GmbH alle für die Ausführung des Auftrages notwendigen Auskünfte und Unterlagen unentgeltlich und rechtzeitig zur Verfügung stehen. ALAB GmbH behält sich vor, ggf. Unteraufträge zu vergeben.

§ 5 Schweigepflicht: Der ALAB GmbH ist untersagt, Tatsachen und Unterlagen, die ihr im Rahmen ihrer Tätigkeit anvertraut wurden oder sonst bekannt geworden sind, unbefugt zu offenbaren, weiterzugeben oder auszunutzen. Die Pflicht zur Verschwiegenheit umfasst alle nicht offenkundigen Tatsachen und gilt über die Dauer des Auftragsverhältnisses hinaus. Die ALAB GmbH ist zur Offenbarung, Weitergabe oder eigenen Verwendung der bei ihrer Tätigkeit erlangten Erkenntnisse befugt, wenn sie aufgrund von gesetzlichen Vorschriften hierzu verpflichtet ist oder der AG sie ausdrücklich und schriftlich von der Schweigepflicht entbindet. Im Übrigen sind die ALAB GmbH und ihre Mitarbeiter/innen nach Absprache mit dem AG befugt, Untersuchungsergebnisse im Rahmen von erbrachten Tätigkeiten unter Beachtung des Datenschutzes für wissenschaftliche Zwecke zu verwenden, zu publizieren und einer eigenständigen wissenschaftlichen Bewertung zu unterziehen. Die Nennung des Auftraggebers in allgemeiner Form (Auftraggeber, Kurzbeschreibung, Datum) darf als Referenz genannt werden.

§ 6 Urheberrechtschutz: Die Veröffentlichung, insbesondere von Gutachten, seine Verwendung, Vervielfältigung und Verbreitung ist nur im Rahmen des vertraglich bestimmten Verwendungszweckes unter namentlicher Nennung der ALAB GmbH gestattet.

§ 7 Vergütung: Die ALAB GmbH hat Anspruch auf Zahlung einer Vergütung. Es gelten die Preise dem aktuellen Verzeichnis sofern nicht ein bestimmter Preis vereinbart wurde. Positionen mit dem Vermerk "nach Aufwand" werden im Einzelfall auf der Basis des zeitlichen Aufwands (Stundensatz) kalkuliert. Nach Erteilung größerer Aufträge können vor Beginn und während der Arbeiten Kostenabschläge bis max. 90% der voraussichtlichen Gesamtabrechnung erhoben werden. Alle Preise verstehen sich zuzügl. der aktuellen Mehrwertsteuer.

§ 8 Zahlung und Zahlungsverzug: Die vereinbarte Vergütung wird mit Zugang von Leistung (Protokoll, Gutachten, Planung) und Rechnung beim AG ohne Abzug fällig. Die postalische Übersendung des Gutachtens unter gleichzeitiger Einbeziehung der fälligen Vergütung per Nachnahme ist zulässig. Zahlungsanweisungen, Schecks und Wechsel werden nur nach besonderer Vereinbarung und unter Berechnung aller Einbeziehungs- und Diskontspesen,- sowie nur zahlungshalber angenommen. Kommt der AG mit der Zahlung oder einer Vorschusszahlung auf eine Mahnung der ALAB GmbH in Verzug, so sind Verzugszinsen in Höhe von 5 % - sofern der AG Verbraucher ist - im übrigen in Höhe von 8 % über dem jeweiligen Basiszinssatz zu entrichten. Die Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt der ALAB GmbH auf entsprechenden Nachweis vorbehalten. Bei Nichteinhaltung von Zahlungsbedingungen ist die ALAB GmbH berechtigt, alle Vergütungsforderungen sofort fällig zu stellen. Dies gilt auch bei Nichteinlösung von Wechseln und Schecks. Gegen die Ansprüche der ALAB GmbH kann der AG nur aufrechnen, wenn die Gegenforderung des AG unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der AG geltend machen, wenn es auf Ansprüchen aus abgeschlossenem Vertrag beruht.

§ 9 Fristüberschreitung: Die ALAB GmbH übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung eines bestimmten Termins beim Abschluss einer Untersuchung, Planung oder Gutachtenerstellung. Im Falle der Vereinbarung einer Frist zur Ablieferung der Leistung beginnt diese mit Vertragsabschluss. Benötigt die ALAB GmbH für die Leistungserbringung Unterlagen des AG oder ist die Zahlung eines Vorschusses vereinbart, so beginnt der Lauf der Frist erst nach Eingang der vollständigen Unterlagen bzw. des Vorschusses. Bei Überschreitung eines vereinbarten Ablieferungstermins kann der AG nur im Fall des Leistungsverzuges der ALAB GmbH oder der von der ALAB GmbH zu vertretenden Unmöglichkeit vom Vertrag zurücktreten oder Schadensersatz verlangen. Der AG kann neben der Lieferung Verzugsschadensersatz nur verlangen, wenn er der ALAB GmbH Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachweist.

§ 10 Kündigung: Die ALAB GmbH und der AG können den Vertrag jederzeit aus wichtigem Grund kündigen. Die Kündigung ist schriftlich zu erklären. Ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes ist die Kündigung ausgeschlossen. Wird der Vertrag aus wichtigem Grund gekündigt, den die ALAB GmbH zu vertreten hat, so steht ihr eine Vergütung für die bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachte Teilleistung nur insoweit zu, als diese für den AG objektiv verwertbar ist. In allen anderen Fällen behält die ALAB GmbH den Anspruch auf volle Aufwendungen. Sofern der AG im Einzelfall keinen höheren Anteil an ersparten Aufwendungen nachweist, wird dieser mit 40% der Vergütung für die von der ALAB GmbH noch nicht erbrachten Leistungen vereinbart.

§ 11 Gewährleistung: Der AG kann als Gewährleistung zunächst nur Nacherfüllung verlangen. Sollte die Nacherfüllung innerhalb einer vom AG zu setzenden Frist von mindestens 14 Tagen fehlschlagen, so kann der AG Herabsetzung der Vergütung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Offensichtliche Mängel müssen unverzüglich nach Feststellung durch den AG der ALAB GmbH schriftlich angezeigt werden; andernfalls erlischt der Gewährleistungsanspruch. Bei Fehlen von zugesicherten Eigenschaften bleibt ein Anspruch auf Schadensersatz unberührt.

§ 12 Haftung und Verjährung: Die ALAB GmbH haftet nur für Schäden, die durch Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit verursacht werden. Dies gilt auch für die Handlungen von Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen. Ebenso gilt dieser Haftungsausschluss für Schäden, die bei Nachbesserung entstehen. Die Rechte des AG aus Gewährleistung gemäß § 11 werden dadurch nicht berührt. Die Ansprüche wegen Lieferverzug sind in § 9 abschließend geregelt. Es gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.

§ 13 Erfüllungsort und Gerichtsstand: Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Berlin, Amtsgericht Charlottenburg.

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